Sie sind hier: 

>> News  >> Wirtschaftsnachrichten 

  |  

Kontakt

  |  

Impressum

  |  

Haftungsausschluss/Disclaimer

  |  

Von A-Z

  |  

Unsere Empfehlungen

  |  

Nutzungsbedingungen

  |

Wirtschaftsnachrichten 2009 - 11 - 30

 

Die Wirtschaftsnachrichten vom 30. November 2009:
können Sie hören unter:
http://www.was-audio.de/aanews/News20091130.mp3


1.
Etwa 135.000 Krankenhausrechnungen prüft das Abrechnungszentrum factoris des BKK Landesverbandes Baden-Württemberg pro Jahr detailliert - mehr als 500 pro Arbeitstag. Um dieser hohen Anforderung zukünftig noch besser gerecht werden zu können, erweitert factoris die Softwarelösung "..gemini" um die Komponente "..gemini-center" der CompuGROUP Services GmbH. Ziel ist es, einlaufende Abrechnungen effizienter und automatisiert zu prüfen, Rückforderungsansprüche schneller zu erkennen und so Ressourcen und Bearbeitungszeit einzusparen. Die Software unterstützt den gesamten Arbeitsablauf von der elektronischen Datenannahme gemäß § 301 SGB V, über den Versand der Kostenübernahmebescheide, das Aufzeigen von prüfrelevanten Krankenhausabrechnungen bis hin zur abschließenden Fallbearbeitung durch ein nachhaltiges Forderungsmanagement.
Die komplette Pressemitteilung dazu.

2.
Ford
erweitert sein umweltfreundliches Transportnetz für Neufahrzeuge: Über die Donau kommen seit dem 30.November die ersten Ford Transit Connect nach Deutschland. Die leichten Nutzfahrzeuge werden im Ford-Werk in Craiova in Rumänien produziert und über den Verladehafen Budapest ins bayrische Kelheim verschifft. Damit baut Ford seine führende Position unter allen Automobilherstellern beim Fahrzeugtransport von Neuwagen mit Autoschiffen in Europa weiter aus. Die 700 Kilometer lange Fahrt Donau aufwärts bis nach Kelheim dauert drei Tage.
Die komplette Pressemitteilung dazu.
3.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die neue Arbeitsministerin aufgefordert, die Jobcenterreform gemeinsam mit den Kommunen schnell auf den Weg zu bringen. "Gerade in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit brauchen wir effektive Jobcenter und hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jede Chance nutzen, um die Erwerbslosen wieder in Arbeit zu bringen", sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg in Berlin. Deshalb ist es notwendig, schnell Rechtssicherheit zu schaffen, wie es mit den Jobcentern weitergeht. Das sind wir den über sechs Millionen Leistungsbeziehern und den mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schuldig, die zunehmend verunsichert in die Zukunft blicken.
Die komplette Pressemitteilung dazu.

4.
Die Deutsche Börse AG erwirbt mit Wirkung zum 8. Januar 2010 75 Prozent plus einen Anteil an der Tradegate Exchange GmbH mit Sitz in Berlin. Die Tradegate Exchange GmbH ist Betreiber der seit 2001 erfolgreich operierenden außerbörslichen Handelsplattform (MTF) TRADEGATE. Zum Jahresbeginn 2010 wird der Börsenbetrieb aufgenommen.
Die komplette Pressemitteilung dazu.

Komplette Pressemittelung zu Meldung 1

EANS-News: BKK-Tochter factoris setzt auf CompuGROUP-System

Koblenz (euro adhoc) - Etwa 135.000 Krankenhausrechnungen prüft das Abrechnungszentrum factoris des BKK Landesverbandes Baden-Württemberg pro Jahr detailliert - mehr als 500 pro Arbeitstag. Um dieser hohen Anforderung zukünftig noch besser gerecht werden zu können, erweitert factoris die Softwarelösung "..gemini" um die Komponente "..gemini-center" der CompuGROUP Services GmbH, früher GTI AG. Ziel ist es, die einlaufenden Abrechnungen effizienter, automatisiert zu prüfen, Rückforderungsansprüche schneller zu erkennen und so Ressourcen und Bearbeitungszeit einzusparen.

Mehr als 50 Milliarden Euro mussten die Kostenträger in 2008 für notwendige Krankenhausbehandlungen ihrer Versicherten ausgeben. Und auch sechs Jahre nach Einführung des DRG-Systems (Diagnosis Related
Groups) sind viele Krankenhausrechnungen noch immer fehlerhaft überhöht. Grund dafür ist die komplexe, sich kontinuierlich ändernde DRG-Systematik und ein nicht immer konsequent verfolgtes Medizincontrolling vor Ort.

Die Erweiterung "..gemini-center" soll factoris einen Großteil der notwendigen Prüfarbeit abnehmen und so das Erkennen von möglichen Rückforderungs-ansprüchen deutlich erleichtern. Die Software unterstützt den gesamten Arbeitsablauf von der elektronischen Datenannahme gemäß § 301 SGB V, über den Versand der Kostenübernahmebescheide, das Aufzeigen von prüfrelevanten
Krankenhaus- abrechnungen bis hin zur abschließenden Fallbearbeitung durch ein nachhaltiges Forderungsmanagement. Das Herzstück der Software bildet eine selbstständige Rechnungsanalyse durch innovative, selbst entwickelte Prüfalgorithmen des Abrechnungszentrums factoris.

"Durch die EDV-technische Umsetzung der Krankenhausfokussierung können Abrechnungsauffälligkeiten besser festgestellt und die Rückforderungsquote erhöht werden", stellt Jana Linsky von factoris fest. "Die Effizienz wird durch den Einsatz von "..gemini" und die damit einhergehende Verschlankung der administrativen Prozesse und eine größere Übersichtlichkeit des Systems gesteigert. Die Kosten dieser Erweiterung amortisieren sich daher aus unserer Sicht zeitnah."

Eine Bewertung, die Helmut Gomolzig, einer der Väter des Systems der CompuGROUP Services, durchaus freut: "Die Zusammenarbeit mit factoris stellt ein weiters Mal die hohe Profitabilität und Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen unter Beweis. Wir möchten durch den Einsatz intelligenter Software unseren Beitrag dazu leisten, einen unnötigen Ressourceneinsatz zu entdecken und zu vermeiden. Unser
Ziel: Die Effizienzsteigerung des Gesundheitssystems. Und dazu können wir ein gutes Stück beitragen, weil wir als CompuGROUP-Unternehmen mit unseren Lösungen die meisten Kostenträger und Leistungserbringer erreichen!"

Komplette Pressemittelung zu Meldung 2

Ford erweitert sein umweltfreundliches Transportnetz für Neufahrzeuge / Ford Transit Connect "schwimmen" auf der Donau bis nach Kelheim

Köln/Kelheim (ots) - Ford erweitert sein umweltfreundliches Transportnetz für Neufahrzeuge: Über die Donau kommen seit heute (30.
November 2009) die ersten Ford Transit Connect nach Deutschland. Die leichten Nutzfahrzeuge werden im Ford-Werk in Craiova/Rumänien produziert und über den Verladehafen Budapest ins bayrische Kelheim verschifft. Damit baut Ford seine führende Position unter allen Automobilherstellern beim Fahrzeugtransport von Neuwagen mit Autoschiffen in Europa weiter aus.

Die Binnenschiffe "Heilbronn" und "Kelheim" der Bremer BLG CarShipping können jeweils 220 Ford Transit Connect aufnehmen. Die 700 Kilometer lange Fahrt Donau aufwärts bis nach Kelheim dauert drei Tage. BLG CarShipping tritt als Logistikdienstleister für Ford auf.
Von Kelheim werden die Neuwagen per Lkw direkt zu den Ford-Vertriebspartnern in Deutschland weitertransportiert.

Langfristig planen die Logistikexperten von Ford in Köln bei der Verschiffung über die Donau ein jährliches Transportaufkommen von bis zu 6.000 Transit Connect für die Absatzmärkte Deutschland, Großbritannien und Skandinavien. Das neue Transportkonzept entstand auf Grund gemeinsamer Überlegungen der Ford-Logistikexperten in Köln-Niehl und BLG CarShipping.

Ford hatte zuletzt im Februar 2007 sein umweltfreundliches Transportnetz mit Schiffen für die Auslieferung von Neuwagen ab Köln um die Verbindung Köln-Wörth/bei Karlsruhe auf dem Rhein erweitert.
Wöchentlich zwei Mal legen die Binnenschiffe "Dynamica" und "Vera"
vom Ölhafen in Köln-Niehl mit Ford-Neuwagen ab. An Bord sind jeweils bis zu 180 Ford Fiesta und Ford Fusion.

Schon 1982 entwickelten die Transportexperten der Ford-Werke (Köln), der Reeder Interrijn B. V. (Rotterdam) und der Automobil-Logistiker E. H. Harms (Bremen) den ersten Autotransporter der europäischen Binnenschifffahrt. Sie ließen den Containerfrachter "Terra" zum so genannten RoRo-Schiff (Roll-on and Roll-off) umbauen.
In enger Kooperation setzen die deutsch-niederländischen Unternehmen "Interrijn und E. H. Harms Automobil-Transporte GmbH & Co RoRo" mit der "Barco", "Ingona", "Kiruna", "Titan" und "Forenso" nach dem Vorbild der "Terra" seit 1983 weitere fünf Schwesterschiffe für Ford ein.

Als schwimmende Parkhäuser fassen die Schiffe zwischen 550 und 650 Fahrzeuge. Das entspricht mindestens drei Güterzügen oder - je nach Größe der Fahrzeuge - durchschnittlich 65 Lkw-Autotransportern. Die Ford Fiesta und Ford Fusion für Großbritannien "schwimmen" nonstop von Köln-Niehl in 24 Stunden auf Rhein und Waal, Hollands Diep und die Oosterschelde bis Vlissingen und werden dort auf Hochsee-Schiffe mit dem Zielhafen Dagenham, östlich von London, in der Themse-Mündung umgeladen. Von Antwerpen reisen die Ford-Neufahrzeuge mit riesigen Hochsee-Autoschiffen zu Häfen ins Mittelmeer sowie nach Afrika und Asien. Pro Jahr werden zwischen Köln, Vlissingen und Antwerpen mehr als 130.000 Ford-Neufahrzeuge auf den Wasserstraßen transportiert.

Allein für die Ford Fiesta und Ford Fusion, die von Köln über Vlissingen/Nie-derlande auf den Wasserstraßen nach Großbritannien gelangen, sind nach den Berechnungen der Ford-Logistikexperten pro Jahr 220 Schiffseinsätze auf dem Rhein notwendig. Die Kapazität dieser Schiffsfahrten entspricht dem Volumen von 14.500 Lkw-Autotransporter-Ladungen. Durch die Verlagerung von der Straße auf die Wasserwege werden 3,3 Millionen Straßenkilometer und damit
1,1 Millionen Liter Dieseltreibstoff netto pro Jahr eingespart. Schon Firmengründer Henry Ford I., der durch das Fließband den Automobilbau revolutionierte, ließ die Produktionsstätten möglichst an Wasserstraßen errichten. In Deutschland kamen beispielsweise schon in den 50er Jahren regelmäßig Rohkarossen von dem Spezialbetrieb Drauz, Heilbronn am Neckar (heute ThyssenKrupp Drauz Nothelfer GmbH), für den Transit-Vorläufer "FK 1000" über Neckar und Rhein nach Köln.

Komplette Pressemittelung zu Meldung 3

DStGB: Neue Arbeitsministerin muss Jobcenterreform vorantreiben - Unsicherheit vor Ort wächst

Berlin (ots) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die neue Arbeitsministerin aufgefordert, die Jobcenterreform gemeinsam mit den Kommunen schnell auf den Weg zu bringen. "Gerade in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit brauchen wir effektive Jobcenter und hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jede Chance nutzen, um die Erwerbslosen wieder in Arbeit zu bringen", sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg heute in Berlin.
Deshalb ist es notwendig, schnell Rechtssicherheit zu schaffen, wie es mit den Jobcentern weitergeht. Das sind wir den über sechs Millionen Leistungsbeziehern und den mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schuldig, die zunehmend verunsichert in die Zukunft blicken.

"Wir vertrauen auf die mit Frau von der Leyen in der Familienpolitik bewährte Zusammenarbeit und erwarten, dass sie die große Chance einer effektiven Kooperation mit den Kommunen nutzt", sagte Landsberg.

Nachdem die Bundeskanzlerin einer Ausweitung der Option eine klare Absage erteilt hat, die Fortführung der 69 Optionskommunen mehrheitsfähig ist und eine Verfassungsänderung nicht umgesetzt werden kann, müssen die ideologischen Auseinandersetzungen beendet werden. Notwendig ist eine einfachgesetzliche Regelung.

Der DStGB schlägt vor, die Jobcenter als Zentrum für Arbeit (ZfA) neu zu organisieren.

Das "Zentrum für Arbeit (ZfA)" wäre nach einer Gesetzesänderung auf der Grundlage einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen Kommunen und Bundesagentur unter einem Dach und aus einer Hand zu organisieren. Ein solches "Zentrum für Arbeit (ZfA)" ist verfassungsrechtlich zulässig und kann einfachgesetzlich geschaffen werden. Dies hat das Gutachten des anerkannten Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Albert von Mutius ergeben.

Das "Zentrum für Arbeit (ZfA)" beruht auf einer klaren Verteilung der jeweiligen Verantwortung. Dennoch werden die zulässigen Möglichkeiten der Kooperation und Koordination der Leistungsgewährung im Interesse der Arbeitssuchenden ausgeschöpft. Dies hat folgende
Vorteile:

- Erstbetreuung der Arbeitslosen aus einer Hand.

- Inhaltlich abgestimmte Leistungsgewährung in einem einzigen Bescheid.

- Dauerhafte und effektive Kooperationen zwischen Kommunen und Bundesagentur mit einheitlicher Außenvertretung (eine Behörde).

- Einheitliche Personalvertretung, rechtlich klare Grundlage für Personalbewirtschaftung.

- Kommunen und Bundesagentur können ihre jeweiligen besonderen Fähigkeiten (z.B. bei der Sozialbetreuung die Kommunen, bei Fortbildung und überregionaler Vermittlung die Bundesagentur) einbringen.

- Der Bund bleibt dauerhaft in der politischen Verantwortung für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und

- die Kommunen haben Rechtssicherheit bezüglich der Kosten und ihres Personals.

"Wir wollen kein Bundessozialamt, sondern die kommunalen Kompetenzen dauerhaft und mit Entscheidungsspielraum in die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit einbringen", sagte Landsberg abschließend.

Komplette Pressemittelung zu Meldung 4

Deutsche Börse beteiligt sich mehrheitlich an der neu entstehenden Tradegate Exchange in Berlin

Erweiterung des börslichen Angebots für Privatanleger/ Deutsche Börse stärkt Position im europäischen Retailgeschäft30. November 2009

Die Deutsche Börse AG erwirbt mit Wirkung zum 8. Januar 2010 75 Prozent plus 1 Anteil an der Tradegate Exchange GmbH mit Sitz in Berlin. Die Tradegate Exchange GmbH ist Betreiber der seit 2001 erfolgreich operierenden außerbörslichen Handelsplattform (MTF) TRADEGATE. Zum Jahresbeginn 2010 wird der Börsenbetrieb aufgenommen: Das bisherige MTF TRADEGATE erhält den Status „Regulierter Markt im Sinne der MiFID“ und wird zur Tradegate Exchange.

Außerdem beteiligt sich die Deutsche Börse AG mit 5 Prozent an der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, einem der Market Maker an TRADEGATE bzw. an der zukünftigen Tradegate Exchange. Die Deutsche Börse erhält die Option, ihren Anteil an der Tradegate AG schrittweise auf insgesamt maximal 20 Prozent aufzustocken.

Für die Beteiligung an der Tradegate Exchange GmbH und die anfängliche Beteiligung von 5 Prozent an der Tradegate AG investiert die Deutsche Börse einen einstelligen Millionenbetrag.
„Die Umwandlung des erfolgreichen MTFs TRADEGATE in den regulierten Handelsplatz Tradegate Exchange ist für die Deutsche Börse eine Gelegenheit, ihre Kernkompetenz einzubringen und eine weitere Börse in Deutschland zu betreiben. Unser gemeinsames Ziel ist, das Retailgeschäft europaweit auszubauen“, sagte Frank Gerstenschläger, Mitglied des Vorstands der Deutsche Börse AG und zuständig für den Geschäftsbereich Xetra.

„Die Marktanteile des MTFs TRADEGATE sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich und signifikant gestiegen. Dies zeigt, dass unsere Strategie, nämlich der Aufbau einer konsequent auf die Bedürfnisse von Privatanlegern ausgerichteten Handelsplattform, aufgangen ist. Mit dem Bekanntheitsgrad und der Distributionsstärke der Deutschen Börse streben wir weiteres Wachstum der Plattform im europäischen Ausland an“, sagte Holger Timm, Vorstandsvorsitzender der Tradegate AG.

Mit der mehrheitlichen Beteiligung an der Tradegate Exchange GmbH erweitert die Deutsche Börse ihr Handelsangebot für Privatanleger, stärkt ihre Position im europäischen Retailmarkt und wird mit der Tradegate Exchange eine Plattform betreiben, die insbesondere Online Brokern neue Handelsfunktionalitäten, längere Handelszeiten und innovative Ordertypen zu attraktiven Preisen bietet.